Paradise Lost - "Faith Divides Us - Death Unites Us"
   20.07.09


Mit ihrem 2007 produzierten Album "In Requiem" hatten die britischen Metal-Pioniere Paradise Lost schon einen Richtungswechsel zurück zu Alben wie "Icon" oder "Shades Of God" angedeutet. Dass das neue, Ende September erscheinende Album jedoch so konsequent diesen Weg weiterverfolgt, hatten wohl nur die kühnsten Fans gehofft. "Faith Divides Us - Death Unites Us" ist noch eine Schippe härter und düsterer als sein Vorgänger. Mithilfe von siebensaitigen Gitarren und einer ausgezeichneten Produktion von Jens Bogren schallen die Metal-Hymnen aus den Lautsprechern wie einst in den guten alten Neunzigern. Auch die Stimme von Nick Holmes klingt so energetisch und aggressiv wie schon lange nicht mehr. Dabei gehen Paradise Lost aber keinen Schritt zurück, sondern verstehen es gekonnt, ihren ureigenen Sound mit den Erfahrungen aus ihrer Electro- und Gothicrock-Zeit zu vereinigen und haben ein Album geschaffen, das sich musikalisch durch ihre komplette Historie zieht, aber eindeutig den Schwerpunkt auf die Gitarrenarbeit legt und teilweise eine düstere Rückbesinnung zu den Anfangstagen der Band ist. "Faith Divides Us - Death Unites Us" ist ein metallisches Meisterwerk voller Gänsehauthymnen, wie es sich viele der zahlreichen Fans dieser Ausnahmeband seit Langem erträumt haben dürften.
Ringo Müller


Einen ersten Eindruck gibt es jetzt auf der Myspace-Seite der Band, wo der Opener des Albums "As Horizons End" zu hören ist.


myspace.com/paradiselostuk

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